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2014/02/10

una soluzione per le elezioni europee 2014?

la "lista civica per alexis tsipras" puó essere l'alternativa alla socialdemocrazia europea troppo poco resistente alla politica dell'austeritá, ma anche all' antieuropeismo di grillo, berlusconi e lega troppo carente di soluzioni ed alternative per l'europa? (tsipras é il leader della sinistra greca e candidato al presidenza della commissione europea per la sinistra europea.)
poco piú del 50% degli italiani al momento sono intenzionati ad andare a votare alle europee. il resto, m'immagino, preferisce l'arte della lamentela.





ist's wert anzuschauen: warum der PD und die europäischen sozialdemokraten für das europäische parlament wohl zu wenig sind. die frühere la-stampa-journalistin barbara spinelli unterstützt eine liste für den griechischen spitzenkandidaten für die komission alexis tsipras.
für europa, gegen die aktuelle sparpolitik in europa.

WANN SIND DIE EU-PARLAMENTSWAHLEN??


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2013/12/22

a sinister compound...




europa, hort der selbstgerechtigkeit, mekka der gespaltenen zungen! aahm nein, die rede ist nicht von eu-beamten oder -parlamentariern - die haben kein publikum, das an der nase herum zu führen wäre.

ein publikum haben nur unsere nationalen regierungen und parlamente - ein publikum, unsere aufrechten völker europas nämlich, die es vor einem gefräßigen europa zu beschützen gilt. dass es zuallererst unsere regierungen selbst sind, die in europa bestimmen, was und wie gefressen wird, stört da wenig. als konsens-beschaffer "zuhause" taugt die union allemal!

zum lachen eigentlich, ja. und den guardian, im land der stolzesten "eu-skeptiker" weit und breit, amüsiert's (siehe link unten). nur manchmal, bleibt mir ebenselbiges lachen im hals stecken. wenn ich daran denke, wie wir dabei sind, die gewaltigen möglichkeiten europas für seine benützung als prügelknabe und patriotische kontrastfolie zu opfern...


click here, my dear...
"When prime ministers go to summits they can be described as "heading off to Europe". Anything they agree to there can later be attributed to something called "Brussels", which is a sinister compound that erodes national sovereignty – often, but by no means exclusively found in the capital of Belgium."


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2013/11/26

nieder mit den löhnen, her mit der einwanderung...

     banksy
     more banksy OVER HERE at artsy.
     great project. have a look at it.



die europäischen staaten erleben seit jahren eine einwanderungsdynamik, die unterschiedlicher nicht sein könnte. der politologe dietrich tränhardt stellt im aktuellen "APuZ" zusammenhänge her: deutschland hat arbeitsmarkt und wirtschaft durch aufweichung der tariflohnbindung und durch präkarisierung der arbeitsbedingungen belebt - stichworte: aufstocker, werkverträge. großbritannien ist denselben weg noch weit entschlossener gegangen. italien und spanien haben - darüber hinaus - die entstehung eines wachsenden pflegebereichs außerhalb ihres überlasteten sozialstaats erlebt/erlitten.
nichts von alledem ist in schweden passiert.

ergebnis: einwanderung in europa bedeutet einwanderung in den niedriglohnsektor west-, mittel- und südeuropas, und es bedeutet arbeitslosigkeit und konkurrenz unter den schwächsten der gesellschaft. einwanderung in europa bedeutet aber auch geregelte integration von einwanderern zu fairen löhnen in nordeuropa.


zum artikel:
einwanderung in den sozialstaat?
(german)



"2007 traten Rumänien und Bulgarien der EU bei und erneut entstand eine experimentelle Situation. Wieder öffnete Schweden seinen Arbeitsmarkt, außerdem auch Finnland, Norwegen, Dänemark, Italien, Portugal und Spanien. Großbritannien und Irland beteiligten sich diesmal nicht. Wieder blieb die Einwanderung nach Schweden sehr begrenzt. (...) Das Ausmaß der Zuwanderung blieb so gering, dass Schweden am 15. Dezember 2008 die Zuwanderung unter den gleichen Bedingungen über Europa hinaus öffnete. Seitdem können Arbeitskräfte weltweit rekrutiert werden, wenn sie zu den gleichen Bedingungen wie Einheimische beschäftigt werden – eine einmalige prinzipielle Öffnung. 

Anders waren die Auswirkungen in Südeuropa..."




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2013/11/02

european solution?

die gran dame des italienischen journalismus und verlässliche mahnerin und analytikerin, barbara spinelli, über die italienischen bemühungen, die verfassung zu reformieren und dabei die regierung gegenüber den parteien und dem parlament zu stärken. "wenn sie nur über die grenzen hinausschauen würden", sähen sie, die reformer, dass das problem ein ganz anderes ist: überall in europa gibt es anzeichen dafür, dass die parlamente - primäre verkörperung der volkssouveränität - immer weiter übergangen werden, dass sie, die nationalen volksvertretungen und das eu-parlament, diejenigen sind, die gestärkt werden müssten. seit jeher wird die politische richtung der union von den regierungen und der kommission vorgegeben. die eu-programmatik hat dadurch früher der zeitgeist geschrieben, heute der notstand, die geschichtsvergessensten damals, die wirtschaftlich stärksten heutzutage - niemals jedoch eine mehrheit. auch der stabilitätspakt wurde ohne die parlamente ausgehandelt. alternativlos wird er ihnen vorgelegt.
im frühjahr wird das eu-parlament gewählt. seine kompetenzen wurden jüngst weiter ausgebaut. ob die europäerInnen die chance ergreifen werden?


signora spinelli
(italian)



http://mariadele.files.wordpress.com/2010/01/barbara-spinelli.jpg
"Non è vero che i difensori della Costituzione aspirano allo status quo. Ben venga la loro battaglia, soprattutto se guarderà oltre le democrazie nazionali. Se farà nascere uno spazio pubblico europeo. Virgilio Dastoli, presidente del Movimento europeo in Italia, ricorda che non è sufficiente reclamare, alle prossime elezioni europee, il diritto a scegliere il presidente della Commissione. L'elettore dovrà poter scegliere anche "un vero programma di governo per un'altra Europa: per uno spazio politico dove abbiano diritto di cittadinanza visioni radicalmente alternative di politiche economiche e sociali, e posizioni conflittuali sul significato della democrazia europea"."